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Aktuelles

2014-2018
1414-1418: 600 Jahre Konzil von Konstanz

 

1414/18 - 2014/18

600 Jahre Konzil von Konstanz

Konstanzer Konzil: Das spätmittelalterliche Konstanz war das Umfeld, als von 1414 bis 1418 dort das Konzil von Konstanz zusammentrat. 600 bis 700 Geistliche, darunter 300 Bischöfe, und ebenso viele weltliche Große und Gesandte berieten unter der Leitung des römisch-deutschen Königs und Kirchenvogts Sigismund (1410-1437) über die Einheit der Kirche (causa unionis) und das Ende des Großen Papstschismas (1378-1417), über die Einheit im Glauben (causa fidei) und die Reform der Kirche (causa reformationis). Vor dem Hintergrund des Konstanzer Konzils spielten sich u.a. die politischen Auseinandersetzungen zwischen Herzog Friedrich IV. von Österreich (1386/1402-1439) und König Sigismund ab. Weiter waren Äbte zahlreicher Klöster auf dem Konzil vertreten, u.a. Abt Johannes III. Kern vom Schwarzwaldkloster St. Georgen (1391-1427), der im Jahr 1417 mit das Provinzial- und Reformkapitel der benediktinischen Ordensprovinz Mainz-Bamberg im Konstanzer Kloster Petershausen leitete.

Michael Buhlmann, Das Konstanzer Konzil und das Kloster St. Georgen im Schwarzwald, Essen 2014 [408 kB]
Michael Buhlmann, Das Konstanzer Konzil und Villingen. Die politischen Auseinandersetzungen zwischen Herzog Friedrich IV. von Österreich und König Sigismund, Essen 2014 [418 kB]

 

2017
20. Januar 1942: 75 Jahre Wannsee-Konferenz

 

20. Januar 1942

75 Jahre Wannsee-Konferenz

Am 20. Januar 1942 fand in Berlin in einem Haus am Großen Wannsee eine Konferenz von nationalsozialistischen "Entscheidern" statt, die sich mit der sog. "Endlösung der Judenfrage" beschäftigte.

Michael Buhlmann, Die Wannsee-Konferenz am 20. Januar 1942, Essen 1980 [63 kB]

 

4. Juni 817: 1200 Jahre Ersterwähnung der Orte Villingen und Schwenningen

1200 Jahre Ersterwähnung der Orte Villingen und Schwenningen auf der Baar

Das Kloster St. Gallen und die Baar sind der historische Hintergrund, vor dem in der ausgedehnten St. Galler Urkundenüberlieferung des frühen Mittelalters die erstmalige Erwähnung der Orte Villingen und Schwenningen in einer schriftlichen Geschichtsquelle stattfindet. Es ist ein Diplom Kaiser Ludwigs des Frommen (814-840), das einen sog. Grafenzins u.a. in Villingen, Schwenningen und anderen Baarorten der Mönchsgemeinschaft des heiligen Gallus zuwies. Die Kaiserurkunde ist offensichtlich ein Startpunkt Villinger und Schwenninger Geschichte, wenn auch die archäologische Überlieferung der beiden Orte bis weit in die Zeit der Alemannen zurückreicht.

Michael Buhlmann, Das Kloster St. Gallen, die Baar und Schwenningen im frühen Mittelalter, Essen 2013 [435 kB]
Michael Buhlmann, Das Kloster St. Gallen, die Baar und Villingen im frühen Mittelalter, Essen 2013 [486 kB]
Michael Buhlmann, Diplom Kaiser Ludwigs des Frommen für das Kloster St. Gallen (817 Juni 4) [39 kB]

St. Galler Urkunden zur frühmittelalterlichen Geschichte der Baar

4. Juni 817: 1200 Jahre Ersterwähnung des Baarortes Hondingen

 

4. Juni 817

1200 Jahre Ersterwähnung des Baarortes Hondingen

Das Kloster St. Gallen und die Baar sind der historische Hintergrund, vor dem in der ausgedehnten St. Galler Urkundenüberlieferung des frühen Mittelalters die erstmalige Erwähnung des Ortes Hondingen. Es ist ein Diplom Kaiser Ludwigs des Frommen (814-840), das einen sog. Grafenzins u.a. in Hondingen und anderen Baarorten der Mönchsgemeinschaft des heiligen Gallus zuwies.

Michael Buhlmann, Das Kloster St. Gallen, die Baar und Hondingen im frühen Mittelalter, Essen 2017 [463 kB]
Michael Buhlmann, Diplom Kaiser Ludwigs des Frommen für das Kloster St. Gallen (817 Juni 4) [39 kB]

St. Galler Urkunden zur frühmittelalterlichen Geschichte der Baar

 

2018

28. Februar 2018: Vortrag "Zähringer, Staufer und der obere Neckarraum im hohen Mittelalter" (Geschichts- und Heimatverein Villingen)

... und Vergangenes