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Lateinische Literatur
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Octavia [1. Jahrhundert n.Chr.] ist eine vollständig erhaltene fabula praetexta eines unbekannten römischen Dichters, die die Verstoßung und Hinrichtung der Octavia durch deren Ehemann Kaiser Nero (54-68) zum Inhalt hat. Vgl. Baier, Thomas (2010), Geschichte der römischen Literatur (= BSR 2446), München 2010, S.46f. [Buhlmann, 01.2013]

Odo von Cherington [vor 1246/47], Parabolae. Der anglonormannische Zisterzienserabt Odo von Cherington (*ca.1185-†1246/47) nutzte in seiner im Mittelalter bekannten Fabel- und Parabelsammlung (Parabolae) lateinische Fabeln u.a. zur Kritik an Mönchtum und Mönchen. Vgl.: Lateinische Fabeln des Mittelalters. Lateinisch - deutsch, hg. v. Harry C. Schnurr (1979) (= TuscB), München 1979, S.13f. [Buhlmann, 04.2017]

Origenes [von Alexandrien] [ca.233/34 bzw. ca.392 n.Chr.], In Lucam homiliae ["Homilien zum Lukasevangelium"]. Lateinisch/Griechisch-Deutsch, übers. v. Hermann-Josef Sieben, 2 Tlbde. (= FC 4), Freiburg-Basel-Wien 1991. Die Predigttexte des (nicht unumstrittenen) Kirchenvaters Origenes von Alexandrien (*ca.185-†nach 251) sind wohl um 233/34 entstanden und zeigen den Verfasser als spirituellen, in allegorischer Analyse bewanderter Ausleger biblischer Texte. (Nur) in der lateinischen Übersetzung des Kirchenvaters Hieronymus (*347-†420) von wahrscheinlich um 392 liegen die ursprünglich auf Griechisch verfassten 39 Homilien zum Lukasevangelium vor, ergänzt und eingeleitet von einem Brief des Hieronymus an Paula und Eustichium (mit indirekten Angriffen auf den Mailänder Bischof Ambrosius [374-397]); hinzu kommen 91 (griechische) Fragmente. Die Homilien behandeln: Geburt und Person Johannes' des Täufers, Geburt und Beschneidung Christi, den jungen Jesus im Tempel, die Taufe Jesu, den Stammbaum Jesu, die Versuchungen Jesu, die Wunder- und Predigttätigkeit Jesu. [Buhlmann, 06.2012]

Origo gentis Romanae. Die Ursprünge des römischen Volkes [4. Jahrhundert n.Chr.], hg., übers. v. Markus Sehlmeyer (= Texte zur Forschung, Bd. 82), Darmstadt 2004. Die Origo gentis Romanae, die Geschichte von den Ursprüngen des römischen Volkes, enthält die Legenden der römischen Vor- und Frühgeschichte zur Gründung Roms. Die Origo ist überliefert im Corpus Aurelianum und bildet dort zusammen mit zwei anderen Werken (Viri illustres urbis Romae, Liber de Caesaribus von Aurelius Victor) die Kompilation der Historia tripertita. Teilweise wurde daher in früheren Jahrhunderten die Origo dem Aurelius Victor zugeschrieben, doch ist heute klar, dass die "Gründungsgeschichte Roms" ihren Vorgänger in den Res memoria dignae, in den "Erwähnenswerten Dingen" des Verrius Flaccus (*ca.50 v.Chr.-†14/37 n.Chr.) hat. Verwendung fanden in der Origo, die in der heute überlieferten Form im 4. Jahrhundert entstanden ist, noch Werke der römischen Fachschriftsteller Terentius Varro oder Veranius Flaccus sowie eine "ältere Gründungsgeschichte" (Epitome de origine gentis Romanae) wahrscheinlich aus dem 2. Jahrhundert. Die Origo gentis Romanae enthält in Überarbeitung der herangezogenen Quellen: das Auftreten der Götter Janus und Saturn in Italien (Götterverehrung, Ackerbau u.a. als kulturelle Errungenschaften), die Herrschaft des Faunus (Silvanus) über Italien, die Ankunft des Arkaders Euander in Italien (und dessen Freundschaft mit Faunus; Schrift als kulturelle Errungenschaft), die Episode vom Hirten Recaranus oder von Herkules und vom Diebstahl seines Viehs, die Weihe des und die Opfer am Ara Maxima des Pater Inventor, die Ankunft des Aeneas und der Trojaner in Latium nach dem Fall Trojas und ihrer Irrfahrt, das Sauprodigium und die Gründung Laviniums durch Aeneas, die Freundschaft zwischen den Trojanern und den Latinern unter deren König Latinus, der Kampf gegen Turnus und die Entrückung des Aeneas, die Herrschaft des Aeneas-Sohn Askanius, die Geburt des Silvius, des Sohnes des Aeneas und der Lavinia, die Gründung von Alba Longa, die Herrschaft des Silvius nach dem Tod des Askanius, die Herrschaft der Könige von Alba Longa, die Herrschaft der Brüder Numitor und Amulius, die Alleinherrschaft des Amulius, der seinen Neffen beseitigt, die Geburt der Zwillinge Romulus und Remus, Kinder der Rhea Sylvia, der Vestalin und Tochter des Amulius, und des Mars (?), die Aussetzung der Kinder, die kapitolinische Wölfin, die Erziehung der Kinder durch den Hirten Faustulus (Lupercalienfest u.a.), das Ende der Herrschaft des Amulius durch Romulus und Remus und die Rückgabe des Königtums an Numitor, den Großvater der Zwillinge, die Gründung Roms, der Streit zwischen Romulus und Remus, der Tod des Remus (Schiedsspruch des Numitor, Auspizien der Zwillinge u.a.). [Buhlmann, 06.2006]

Origo gentis Romanorum > Breviarium Vindobonense

Otloh von St. Emmeram [1062/66], Vita Bonifatii, in: Vitae sancti Bonifatii archiepiscopi, hg. v. Wilhelm Levison (= MGH. Scriptores rerum Germanicarum, Bd.57), Berlin-Leipzig 1905, S.111-217. Nach seinem Martyrium fand Winfrid-Bonifatius (†754) alsbald Verehrung u.a. in Mainz, dessen Bischof er gewesen war. Zur Verehrung des Heiligen gehörte nicht zuletzt die Abfassung von Bonifatiusviten. Wirtschaftliche und politische Krisen in der Reichsabtei Fulda im 11. und 12. Jahrhundert (z.B. Goslarer Sesselstreit 1062/63) führten u.a. zur Abfassung der Vita Bonifatii des Otloh von St. Emmeram (1062/66), der den Bischof und Misionar Bonifatius gegen Ansprüche von Mainzer Erzbischof und König antreten lässt. Otloh wertete dazu die Vita Bonifatii des Willibald aus, aktualiserte diese und formte sie im Sinne seiner kritischen Geschichtsschreibung durch Einfügung von Briefen und (Fuldaer) Urkunden um. Bonifatius wurde so zum alles überragenden Schutzherrn "seiner" Abtei Fulda. Vgl. Kehl, Petra (1993), Kult und Nachleben des heiligen Bonifatius im Mittelalter (754-1200) (= Quellen und Abhandlungen zur Geschichte der Abtei und Diözese Fulda, Bd.26), Fulda 1993, S.112-120. [Buhlmann, 05.2012]

Otto von Rheineck [1343], [Schatzinventar des Konstanzer Münsters], als: Prange, Melanie (Bearb.) (2012), Der Konstanzer Domschatz. Quellentexte zu einem verlorenen Schatzensemble des Mittelalters und der Frühen Neuzeit (= VKGLBW A 56), Stuttgart 2012. Der mittelalterliche Domschatz der Konstanzer Bischofskirche hat die Reformationszeit nicht überlebt, jedoch ist ein ihn betreffendes (Bücher- und) Schatzverzeichnis aus dem Jahr 1343 überliefert, niedergeschrieben auf Latein vom Konstanzer Kanoniker und Domherrn Otto von Rheineck (†1365) und vielleicht in Zusammenhang stehend mit dem damals gespannten Verhältnis zwischen Bischof und Domkapitel auf der einen und der Stadt Konstanz auf der anderen Seite. Die 36 Bögen umfassende Papierhandschrift (Größe: 10 cm x 33 cm) ist einspaltig beschrieben und beginnt mit einem Statut von Propst, Dekan und Domkapitel betreffend die Verantwortlichkeit von Küster und Subkustos für Bibliothek und Domschatz. Es folgt ein Bücherverzeichnis mit 192 Titeln, danach das Schatzverzeichnis, angeordnet nach Reliquiaren (Reliquienschreine: Pelagius, Maria, Johannes und Paulus), Schaubehältnissen, Kreuzen, anthropomorphen Reliquiaren, Gefäßen, als Erfassung von Bestand und Zustand der Zimilien. Spätere Einträge (1358, 1425, 1428) belegen, dass das Schatzverzeichnis aktualisiert wurde (Revisionen). Das Schatzverzeichnis hatte in einem im Jahr 1500 angefertigten, in zwei Abschriften aus dem 16. Jahrhundert überlieferten deutschen Inventar seinen Nachfolger. Um 1500 wurde der Wert des Konstanzer Domschatzes auf 100000 rheinische Gulden geschätzt, der Domschatz konnte auch besichtigt werden. Zwischen 1528 und 1546 wurden die Konstanzer Zimilien eingeschmolzen, wie eine deutschsprachige Auflistung (1546) zeigt, zu der noch deutschsprachige Inventare von Kirchentextilien (1538, 1543/44) sowie ein deutschsprachiges Schatz-, Textilien- und Bücherverzeichnis (1555) aus der Zeit nach der Rekatholisierung von Konstanz zu stellen sind. [Buhlmann, 01.2017]

Ovid [Publius Ovidius Naso] [ca.25 v.Chr./7 v.Chr.], Amores ["Liebschaften"]. Ovid (Publius Ovidius Naso, *43 v.Chr.-†17 n.Chr.) war ein römischer Ritter und Dichter des augusteischen Zeitalters; im Jahr 8 n.Chr. wurde er von Kaiser Augustus (27 v.Chr.-14 n.Chr.) ans Schwarze Meer verbannt. Ovids Karriere als Dichter begann mit der Liebesdichtung, die Amores sind eine Zusammenstellung von 49 elegischen Liebesgedichten auf Latein in drei (ursprünglich fünf?) Büchern. Der Dichter bzw. das lyrische Ich stellt sich darin als Liebhaber bzw. Dichter in Sachen Liebe dar. Vgl. Volk, Katharina (2012), Ovid. Dichter des Exils, Darmstadt 2012, S.16f; Holzberg, Niklas (1990), Die römische Liebelegie. Eine Einführung, Darmstadt 62015, S.24, 110-140. [Buhlmann, 07.2012, 09.2015]

Ovid [Publius Ovidius Naso] [ca.25 v.Chr./2 n.Chr.], Heroides ["Briefe heldenhafter Frauen"]. Unter den 21 elegischen Gedichten wohl Ovids befinden sich 15 Einzelgedichte, fiktive Schreiben von mythischen Frauen wie Penelope, Dido, Ariadne oder Medea an ihre geliebten (Ehe-) Männer, sowie drei Briefpaare zwischen Paris und Helena, Leander und Hero und Acontius und Cylippe. Vgl. Volk, Katharina (2012), Ovid. Dichter des Exils, Darmstadt 2012, S.17f. [Buhlmann, 07.2012]

Ovid [Publius Ovidius Naso] [vor Christi Geburt], Medea. Der griechische Argonautenmythos war Vorlage für Ovids einzige Tragödie "Medea", die aber nicht erhalten geblieben ist. Vgl. Volk, Katharina (2012), Ovid. Dichter des Exils, Darmstadt 2012, S.15f, 38, 102. [Buhlmann, 07.2012]

Ovid [Publius Ovidius Naso] [vor Christi Geburt?], Medicamina faciei femineae ["Frauenkosmetik"]. Wohl zeitlich vor der Ars amatoria ("Liebeskunst") verfasste Ovid mit seiner "Frauenkosmetik" sein erstes Lehrgedicht in elegischen Distichen. Von der "Frauenkosmetik" sind indes nur die ersten 100 Verse enthalten, das Proömium setzt die Schönheit der Frauen mit den allgemeinschen menschlichen Kulturäußerungen in Beziehung. Vgl. Volk, Katharina (2012), Ovid. Dichter des Exils, Darmstadt 2012, S.18. [Buhlmann, 07.2012]

Ovid [Publius Ovidius Naso] [um Christi Geburt], Liebeskunst. Lateinisch/Deutsch, übers. und hg. v. Michael von Albrecht (= RUB 357), 1992, Nachdruck Stuttgart 2003. Ovids Ars amatoria ("Liebeskunst"), verfasst in elegischem Versmaß, ist ein Lehrgedicht der Liebe. Buch I und II bieten Ratschläge für Männer zum Kennenlernen von Frauen, zum Anknüpfen und zur Dauerhaftigkeit von Liebesbeziehungen; entsprechende Ratschläge für Frauen folgen in Buch III. Dabei achtet der Autor auf Systematik und Vollständigkeit seiner Ausführungen, die er mit vielfältigem Perspektivwechsel unterlegt. (Gegensätzlich) ergänzt wird die "Liebeskunst" durch die Remedia amoris ("Heilmittel gegen die Liebe"). Die Ars amatoria war der vorgebliche Grund für die Verbannung Ovids ans Schwarze Meer durch Kaiser Augustus. Vgl. Baier, Thomas (2010), Geschichte der römischen Literatur (= BSR 2446), München 2010, S.70; Holzberg, Niklas (1990), Die römische Liebelegie. Eine Einführung, Darmstadt 62015, S.24. [Buhlmann, 12.2011]

Ovid [Publius Ovidius Naso] [um Christi Geburt], Heilmittel gegen die Liebe. Ovids Ars amatoria ("Liebeskunst") findet Gegensatz und Ergänzung in den Remedia amoris, den "Heilmitteln gegen die Liebe". Hier geht es darum, dass der Mann, der vergeblich auf Zuneigung hofft, gut daran tut, alle Kontakte zur Geliebten abzubrechen und sich durch Arbeit und Vergnügungen abzulenken. Vgl. Baier, Thomas (2010), Geschichte der römischen Literatur (= BSR 2446), München 2010, S.70; Ovid, Liebeskunst, Lateinisch/Deutsch, übers. und hg. v. Michael von Albrecht (= RUB 357), 1992, Nachdruck Stuttgart 2003, S.200f. [Buhlmann, 12.2011]

Ovid [Publius Ovidius Naso] [2/8 n.Chr.], Fasti. Der römische Festkalender. Lateinisch/Deutsch, ausgew., übers. und hg. v. Gerhard Binder (2014) (= RUB 19272), Stuttgart 2014. Die Fasten sind ein Kalendergedicht in elegischen Distichen, basierend auf dem römischen Festkalender. Erhalten sind die ersten sechs Bücher für die Monate Januar bis Juni. Ovid erzählt in lockerer Reihung Geschichten zu Kalender- und Festtagen. Vgl. Baier, Thomas (2010), Geschichte der römischen Literatur (= BSR 2446), München 2010, S.35f. [Buhlmann, 09.2011, 01.2015]

Ovid [Publius Ovidius Naso] [2/8 n.Chr.], Metamorphosen, übers. v. Hermann Breitenbach (= RUB 356), Stuttgart 1980; Lateinisch/Deutsch, übers. und hg. v. Michael von Albrecht (= RUB 1360), 1994, Nachdruck Stuttgart 2010; Metamorphoses, ausgew. u. hg. v. Ellen Hübner (= RUB 19781), Stuttgart 2010. Die Metamorphosen ("Verwandlungen") führen in 15 Büchern in Hexametern und durchaus als historisches Epos und als "fortlaufendes Gedicht" Verwandlungssagen von Göttern und Menschen auf. Diese beginnen mit der Entstehung der Welt aus dem Chaos und enden - in zeitlicher Reihung - bei Caesar und Augustus, eingeleitet und beendet durch einen Prolog bzw. einen Epilog des Dichters. Buch I enthält die menschliche Urgeschichte (Schöpfung, vier Weltalter, Sintflut) sowie - sich fortsetzend in Buch II - Liebesgeschichten der olympischen Götter. Buch III kreist um Europa sowie um Cadmus und seine Nachkommen, Buch IV und V enthalten den Sagenstoff um Perseus, Buch V und VI beschäftigen sich mit Minerva und den Musen, Buch VII und VIII mit den Sagen um Medea und Theseus. Buch IX hat die Herkulessagen zum Inhalt, Buch IX und X geben Beispiele für außergewöhnliche Liebschaften (einschließlich Knabenliebe, Prostitution, Inzest). Buch XI beinhaltet die Orpheussagen; mit ihnen endet der mythologische Teil der Metamorphosen, der "historische" Teil schließt sich an mit Sagen, die vor dem Trojanischen Krieg spielen. Buch XII und XIII behandeln dann den Trojanischen Krieg, Buch XIII und XIV das Geschehen um Aeneas, Buch XIV und XV spannen den Bogen von der Zeit des Aeneas zu römischer Republik und römischem Reich (Albanerkönige, Romulus, Numa, Caesar und Augustus). Die "Metamorphosen" sind mythische Theologie und naturwissenschaftlich-physikalische Philosophie in Einem; Ovid fasste den von ihm behandelten Stoff - unter vielfacher Verwendung von Erotik und Sexualität - zu einem "Weltgedicht" zusammen (Liebe und Leben, Leben als Veränderung). Vgl. Baier, Thomas (2010), Geschichte der römischen Literatur (= BSR 2446), München 2010, S.34f; Holzberg, Niklas, Ovids Metamorphosen (= BSR 2421), München 2007. [Buhlmann, 09.2007, 09.2011, 12.2011]

Ovid [Publius Ovidius Naso] [8/14 n.Chr.], Briefe vom Schwarzen Meer. In der Verbannung schrieb Ovid seine Epistulae ex Ponto ("Briefe vom Schwarzen Meer"), die wie seine Tristien ausdrucksstark und bedrückend den erzwungenen Aufenthalt des Dichters in Tomis am Schwarzen Meer beschreiben. Vgl. Baier, Thomas (2010), Geschichte der römischen Literatur (= BSR 2446), München 2010, S.71. [Buhlmann, 12.2011]

Ovid [Publius Ovidius Naso] [8/14 n.Chr.], [Gedichte in getischer Sprache]. Nicht überliefert sind Ovids Gedichte in getischer Sprache aus der Zeit seiner Verbannung. Vgl. Baier, Thomas (2010), Geschichte der römischen Literatur (= BSR 2446), München 2010, S.71. [Buhlmann, 12.2011]

Ovid [Publius Ovidius Naso] (?), Halieutica > H Halieutica

Ovid [Publius Ovidius Naso] [8/14 n.Chr.], Ibis. In der Verbannung in Tomis am Schwarzen Meer schrieb Ovid den Ibis, ein Schmähgedicht. Vgl. Baier, Thomas (2010), Geschichte der römischen Literatur (= BSR 2446), München 2010, S.71. [Buhlmann, 12.2011]

Ovid [Publius Ovidius Naso] [8/14 n.Chr.], Tristien. In der Verbannung am Schwarzen Meer schrieb Ovid seine Tristien ("Trauergesänge"). Buch I verarbeitet den Kummer des Dichters in Gedichten, die Ovids Weggang von Rom, sein Dasein in "Skythien" und Autobiografisches beschreiben. Buch II enthält eine an Kaiser Augustus gerichtete, aus Versen bestehende Verteidigungsschrift Ovids. Vgl. Baier, Thomas (2010), Geschichte der römischen Literatur (= BSR 2446), München 2010, S.70f. [Buhlmann, 12.2011]

Oxford, Bodlein Library Ms. Junius 25 [frühes 9. Jahrhundert und später] ist eine aus elf Teilen zusammengebunde Handschrift, entstanden u.a. in Murbach, und enthält: Antiphonar; Kosmographie des Aethicus; Rhetorik des Alkuin; lateinisch-althochdeutsche Glossare u.a. zu Gregor den Großen und Juvencus; [Murbacher Hymnen]; De octo partibus des Donatus (Exzerpte). Vgl. Ertmer, Dorothee, Studien zur althochdeutschen und altsächsischen Juvencusglossierung (= StAhd 26), Göttingen 1994, S.214-219; Schulte, Wolfgang, Die althochdeutsche Glossierung der Dialoge Gregors des Großen (= StAhd 22), Göttingen 1993, S.457-464. [Buhlmann, 07.2012]

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